Die Rebflächen am Turmberg werden erstmals urkundlich erwähnt — nachdem schon die Römer im Jahr 98 vor Christus den Weinbau in der Region eingeführt haben.
Über die Jahrhunderte wechseln die Reben am Turmberg mehrmals die Besitzer — das Kloster Herrenalb zählt auch dazu. Im 19. Jahrhundert ist der Markgraf Wilhelm von Baden unter den Eigentümern. Er vergrößert die Fläche im Jahr 1832 und lässt die Terrassenmauern erneuern.
Das Gut geht an den badischen Staat. Eine Rebveredelungsanstalt wird gegründet.
Errichtung des noch heute vorhandenen Hauptgebäudes.
Die Rebveredelungsanstalt und die Weinberge werden dem Badischen Weinbauinstitut Freiburg zugeteilt.
Die Rebveredelungsanstalt wird selbständige Versuchsanstalt für den Weinbau im Regierungsbezirk Karlsruhe.
Erweiterung der Tätigkeit um den Ausbau eigener Weine. Übernahme der kellerwirtschaftlichen Beratung für den gesamten unterbadischen Raum.
Die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg, erwirbt die Rebflächen in Durlach und Grötzingen sowie das Betriebsgebäude. Von nun an wird das Gut unter dem Namen Staatsweingut Karlsruhe-Durlach geführt — mit dem Ziel, nicht nur theoretische Erkenntnisse, sondern besondere Weine verschiedener Rebsorten zu gewinnen. Das Betriebsgebäude wird renoviert und erhält sein heutiges Gesicht.