Das Streben nach Qualität beginnt schon vor dem Anbau: mit der Auswahl der richtigen Rebsorte. Diese wird bestimmt vom Klima und vom Boden — dem Terroir. Die folgenden Sorten harmonieren besonders gut mit der Lage am Turmberg. Und bestimmt auch mit Ihren Vorstellungen von Weingenuss.
Der König der Weißweine mit weltweitem Renomée. „Der“ deutsche Klassiker, ein Abkömmling der rheinischen Wildrebe. Er stellt hohe Ansprüche an die Lage, ist frostfest, treibt spät aus und reift sehr lange am Stock. In der Ortenau wird er auch „Klingelberger“ genannt, nach einer Parzelle am Durbacher Schlossberg, die 1776 erstmals sortenrein mit Rieslingstöcken aus Durlach bepflanzt wurde. Er wird als letzte Sorte im Herbst geerntet. Seine Weine sind geschätzt wegen ihrer spritzigen Weinsäure und der leicht mineralischen Note. Im Duft, seiner „Nase“, lassen sich fruchtige Aromen erleben wie gelbe Früchte, Apfel, bis hin zu exotischen Früchten. Hohes Lagerpotenzial.
Spezialität aus dem Kraichgau. Wegen seiner Ähnlichkeit zu den Burgundersorten auch als Pinot Auxerrois bekannt. Nach neuesten Forschungen jedoch eine eigenständige Rebsorte. Herkunft vermutlich die Grafschaft Auxerre im Burgund. Beliebt wegen seiner geschmeidigen Art und harmonischen Säurewerten.
Am Durlacher Turmberg ein Klassiker.
Ein Mitglied der Burgunderfamilie, vermutlich eine Mutation aus dem Blauburgunder/Spätburgunder. Seine badische Hochburg bietet ihm warme tiefgründige und kräftige Böden in trockenen und warmen Lagen, perfekt für den Durlacher Turmberg. Auf Grund seines Säuregehalts entstehen rassig, elegante Weine mit einer Nase von Nüssen, Mandeln, Birne, Quitte , Ananas oder Aprikose.
Am Durlacher Turmberg die leichteste Burgundervariante.
Mutation aus Spätburgunder und fällt wegen seiner malvenfarbigen Trauben zwischen den weißer Rebsorten besonders auf. Grauburgunder stehen für elegante, trockene und leicht säurebetonte Weine. Der Ruländer eher für gehaltvolle Weine mit betonter Süße.
Grauburgunder duftet je nach Ausbau nach grünen Nüssen, Mandeln, frischer Butter und Birne. Sein Geschmack prägen Ananas, Zitrusfrüchte, Trockenobst und Rosinen.
Am Durlacher Turmberg der Vollmundige.
Aufgrund seiner schwankenden Ertragssicherheit ist er in Deutschland eine Rarität. Am Turmberg ist er seit Jahren ein liebevoll gepflegter und besonders umsorgter Exote. In der Regel Kabinettweinniveau mit halbtrockener Ausrichtung. Zu hohe Alkoholwerte nehmen ihm seine niveauvolle Eleganz. Wegen seines feinen Aromas und seiner Leichtigkeit sehr begehrt.
Am Durlacher Turmberg die blumigste Versuchung.
Ein farbkräftiger Rotwein, der das badische Klima und windgeschützte Standorte liebt. Mit klassischer Maischegärung und im Barrique ausgebaut, erhält sein Aromabild einen südlichen Charme und besondere Wärme. Eine ausreichende Säurestruktur, feine Tannine und Extrakte machen ihn lange haltbar. Feine Nase von Kirschen, Pflaume und Vanille.
Am Durlacher Turmberg der Badische Schwabe!
Der Spätburgunder gehört zu den Rebsorten, die am frühesten aus den mitteleuropäischen Wildreben ausgelesen wurden. Sein Hauptanbaugebiet Baden gibt ihm die besten Voraussetzungen an Boden und Klima. Wie der Riesling die Weißweine prägt, hält der Spätburgunder die Spitze in Qualität bei den Rotweinen.
Der rote Vater der Burgunderfamilie zeigt sich elegant-samtig und mit weichen Tanninen. Ihn prägt seine ziegelrote Farbe und sein Duft nach roten Früchten, von Kirschen und Brombeeren bis hin zu schwarzer Johannisbeere, mit leichten Nuancen von Mandel. Im Barriqueausbau kommen Noten von Vanille oder Zimt hinzu.
Am Durlacher Turmberg ein badischer Klassiker!